04:13 23 September 2017
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    Päpstliche Schweizergarde in Vatikan

    Sie wollen den Papst töten: Vatikan ermittelt wegen Teufelspakt

    © AFP 2017/ Pool/Alessandro Di Meo
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    Der Vatikan ermittelt gegen eine Satanistengruppe aus Brasilien, wie das Portal „Vatican Insider“ berichtet. Die Anklage lautet auf Teufelspakt mit Mordabsicht. Ob den Angeklagten im Falle einer Verurteilung Verbrennung droht, ist derzeit unklar.

    Ihr Name lässt eigentlich nichts Teuflisches vermuten, doch hinter den „Boten des Evangeliums“ stehen waschechte Satanisten. Das glaubt jedenfalls der Heilige Stuhl, wie das Portal berichtet. Demnach betreibt die Gruppe Teufelsanbetung und nutzt verbotene Praktiken, um Kontrolle über das Bewusstsein der Menschen zu erlangen.

    Der ehemalige Anführer der Gruppe, Dr. Plinio Correa de Oliveira, ist zwar schon tot. Doch er stehe im direkten Kontakt mit dem Teufel, um den Papst Franziskus zu töten, glauben seine Anhänger laut dem Portal.

    Bekannt geworden ist dies, nachdem ein Video im Internet aufgetaucht war. Einer der Teufelsanbeter liest das Protokoll eines Dialogs zwischen dem Satan und den „Boten des Evangeliums“ vor, wie darauf laut dem Portal zu sehen ist. Auch taucht der Priester der Santa Maria Maggiore auf dem Bild auf, einer Päpstlichen Basilika in Rom.

    Eine ganze Kongregation des Vatikans hat nun Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen. Der besagte Priester ist sogleich zurückgetreten. Das Video ist inzwischen gelöscht worden, wie das Portal schreibt.

    Dr. Plinio war ein rechtskonservativer Funktionär der katholischen Kirche. Er hatte die Partei „Tradition, Familie und Eigentum“ gegründet, die nach seinem Tod zerfallen war. Daraus sind unter anderem die „Boten des Evangeliums“ hervorgegangen.

    Papst Franziskus hat bereits mehrmals betont, wie wichtig der Kampf gegen Teufel und Dämonen sei. Er soll selbst einen Jungen von bösen Geistern erlöst haben.

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    Tags:
    Vorbereitung, Vermittlung, Attentat, Papst Franziskus, Vatikan