11:58 03 August 2020
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    Bei einem Erdrutsch im Südwesten Chinas sind 141 Menschen und 40 Häuser verschüttet worden, berichtet die Tageszeitung „Renmin Ribao“ unter Berufung auf den Pressesprecher der Provinz Sichuan.

    ​Demnach ist das Geröll um etwa 6.00 Uhr morgens Ortszeit von einem Berg auf das Dorf Xinmo gerutscht und soll einen zwei Kilometer langen Abschnitt eines Flusses blockiert haben. Die gesamte Siedlung sei unter den Erdmassen begraben worden. In mehreren Stunden sollen die Rettungskräfte mit Unterstützung von Hunderten Helfern nur noch zwei Menschen gefunden haben. 

    In der Provinz wurden auch mehrere andere Erdrutsche aus dem Kreis Puge gemeldet. Dort sollen zwei Menschen ums Leben gekommen und vier weitere verletzt worden sein. Schwere Niederschläge gingen auch in den zentralchinesischen Provinzen Hunan und Hubei nieder.

    ​Insgesamt sind nach Angaben der Agentur Xinhua mindestens 390.000 Menschen betroffen.

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    Tags:
    Unterstützung, Rettungsaktion, Rettungskräfte, Vermisste, Erdrutsch, China