11:13 03 Juni 2020
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    Ein irisches Kriegsschiff hat am Sonntag 712 Menschen in der Nähe der libyschen Hauptstadt Tripoli im Rahmen einer internationalen Rettungsoperation gerettet. Dies teilte am Montag die Nachrichtenagentur Reuters unter Hinweis auf die irischen Streitkräfte mit.

    Das Schiff LÉ Eithne hat 712 Flüchtlinge gerettet, die auf mehreren Booten rund 40 Kilometer nordwestlich von Tripoli unterwegs gewesen waren. Sechs Menschen wurden ohnmächtig, aber es gelang, auch sie zu retten.

    Wie Reuters meldet, wird das Schiff die Fluchtlinge, darunter auch 14 Schwangere und vier Babys, in einen sicheren Hafen bringen und an die italienischen Behörden übergeben.

    Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit Anfang 2017 mehr als 77.000 Migranten und Flüchtlinge in Europa eingetroffen. 1828 Menschen kamen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben.

    Laut dem italienischen Innenministerium war im vorigen Jahr eine Rekordzahl von Migranten über das Mittelmeer nach Italien gekommen, und zwar mehr als 181.000 Menschen. Seit Anfang 2017 landeten an der italienischen Küste mehr als 62.000 Menschen. Das sind um 17 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

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    Tags:
    Rettung, Flüchtingskrise, Internationale Organisation für Migration IOM, Mittelmeer, Italien, Libyen, Irland