19:17 23 Februar 2020
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    Das Kernkraftwerk Tschernobyl ist laut ukrainischen Medien mit der Ransomware Petya, die sich am Dienstag rasant in der Welt verbreitete, angegriffen worden.

    Laut einem Vertreter des Kraftwerks wurde der Dokumentendurchlauf infiziert. Radioaktive Bedrohung bestehe jedoch nicht.

    Sobald bekannt geworden sei, dass einige Computer am Kraftwerk infiziert worden seien, hätten Mitarbeiter diese umgehend ausgeschaltet.

    Gleichzeitig sei die offizielle Seite des Kernkraftwerks unverfügbar geworden. Die Radioaktivität werde nun manuell überwacht, heißt es.

    Zuvor wurde berichtet, dass der Petya-Virus das dänische Logistikdienstleister Maersk, das britische Werbeunternehmen WPP und der französische Industriekonzern Saint-Gobain angegriffen habe.

    Ebenfalls am Dienstag teilten Medien mit, dass sich ein Lösegeld-Trojaner ausbreitete, der sowohl PCs privater Unternehmen als auch Regierungscomputer befallen hat. Auch der Kiewer Flughafen und die U-Bahn seien betroffen.

    Russische Medien meldeten, dass Russlands größter Ölproduzent Rosneft von Hackern attackiert worden sei. Die Computer des Staatskonzerns seien mit einem Lösegeld-Trojaner infiziert worden.

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    Tags:
    Atomkraftwerk, Virus, Tschernobyl, Ukraine