13:32 25 Juni 2019
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    Ex-IS-Kämpfer bejammern Probleme bei Jobsuche in Europa – Medien

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    Eine Terror-Vergangenheit kann nicht einfach aufgehoben werden: Medienberichten zufolge haben ehemalige Kämpfer der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh), die aus dem Nahen Osten nach Europa zurückkehren, Schwierigkeiten bei der Jobsuche.

    Die schwedische Zeitung „Expressen“ hat mehrere ehemalige Dschihadisten in diesem Zusammenhang interviewt, die aus dem Krieg heimlich nach Schweden zurückkehrten und dort nun im Schatten leben sollen.

    „Ich will einfach alles vergessen“, erläuterte der 27-jährige Walad Yousef, einer von 150 Kämpfern, die in den vergangenen Monaten nach Schweden kamen.

    „Ich bewerbe mich um viele Jobs, aber ich kann keinen bekommen, weil meine Bilder öffentlich zu sehen sind“, zitiert das Newsportal „Daily Caller“ denselben Mann.

    Ein anderer Ex-Kämpfer wollte nicht mit Medien sprechen, weil er „genug Probleme“ mit der Jobsuche habe.

    Einige müssten Geschichten erfinden, um zu erläutern, warum sie zuvor in den Nahen Osten geflohen seien. Einige behaupten nun, sie hätten dort Zivilisten geholfen.
    Ein ehemaliger IS-Soldat gab sich in einem Gespräch mit „Expressen“ sogar als anderer Mensch aus.

    „Das ist sehr seltsam. Jeder kann sagen, dass ich es war“, sagte er. Dabei gibt es laut der Zeitung Regierungsdokumente darüber, dass der Mann IS-Mitglied sei.

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    Tags:
    job, Terrormiliz Daesh, The New York Post, Zeitung Expressen, Schweden