15:55 30 Oktober 2020
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    Während des Confed Cups hat es zwischen der ARD und dem Fußballexperten Mehmet Scholl anscheinend mächtig Streit gegeben, berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach soll Scholl abgereist sein und zwei Sendungen als Fachmann verpasst haben.

    Grund für den Streit seien unterschiedliche Meinungen über die Berichterstattung vor dem ersten Halbfinale des Confed Cups zwischen Portugal gegen Chile gewesen.

    Laut Bild wollte die ARD über die Doping-Vorwürfe gegen die russische Nationalmannschaft berichten. Scholl seinerseits wollte lieber über die deutsche Elf reden.

    Kurz vor Sendebeginn habe der Experte schließlich das Studio verlassen. Ein klärendes Gespräch wegen des Streits habe es bislang nicht gegeben, so die Zeitung.

    ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zufolge wird der Sender die Situation bald klären. „Meinungsverschiedenheiten kommen in den besten Familien vor. Wir werden das in den nächsten Wochen intern klären“, erklärte er.

    Scholl wolle trotz des Streits bei der ARD weitermachen. „Es ist alles prima zwischen der ARD und mir. Ich freue mich auf die WM 2018“, sagte er.

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    Tags:
    Doping, ConfedCup 2017, Mehmet Scholl, Russland, Deutschland