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    Zerstörungen in Mossul

    West-Mossul: Irakische Armee sperrt Zugang für Journalisten

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    Irakische Militärs haben den Zugang für Journalisten in den westlichen Teil der Stadt Mossul wegen der andauernden Kampfhandlungen und der unzähligen von Kämpfern der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) hinterlassenen Minen geschlossen.

    „Diese Entscheidung ist am frühen Freitagmorgen getroffen worden. Sie sieht die Sperrung aller Brücken zwischen den zwei Mossul-Teilen für Journalisten und Zivilisten vor“, so ein Sprecher der irakischen Armee gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    „Einsätze zur Durchkämmung von West-Mossul werden fortgesetzt, deswegen haben wir aus Sicherheitsgründen den Zugang für Journalisten geschlossen“, sagte er weiter. Unter anderem beschäftigten sich die Militärs mit der Minenräumung der Straßen und Gebäude. Indes lassen ihm zufolge in der Altstadt die Kämpfe gegen den IS nicht nach.

    Das verhängte Verbot soll laut dem Sprecher mehrere Tage lang gelten.

    Befreites Mossul
    © REUTERS / Ahmed Saad
    Zuvor hatten irakische Militärs mitgeteilt, dass die Zusammenstöße mit den Terror-Kämpfern in einer Reihe von Bezirken in West-Mossul wieder entflammt seien, obwohl man am Montag erklärt hatte, dass Mossul befreit worden sei.

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    Tags:
    Minenräumung, Kämpfe, Zugang, Brücke, Zivilisten, Journalisten, Terrormiliz Daesh, Mossul, Irak