03:21 03 Juni 2020
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    Die russischen Sicherheitsdienste haben in den ersten sechs Monaten 2017 zwölf Terroranschläge vereitelt. Dies geht aus einer Mitteilung des stellvertretenden russischen Generalstaatsanwalts Alexander Buksman hervor.

    Insgesamt seien während dieser Zeitperiode zwölf Terroranschläge bereits bei deren Vorbereitung oder bei Versuchshandlungen verhindert worden, sagte Buksman in einer Sitzung des Kollegiums der Behörde am Donnerstag. 

    Der Terroranschlag in der St. Petersburger U-Bahn habe erneut gezeigt, wie notwendig es sei, die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Vorbeugung der globalen  Gefahren ständig zu analysieren, betonte Buksman.

    Insgesamt sei die Zahl der terroristischen Straftaten um 14 Prozent zurückgegangen. Dabei sei die Zahl der festgestellten Fälle von Beihilfe zu terroristischer Tätigkeit, der Anwerbung für terroristische Zwecke und der Finanzierung des Terrorismus  um 60 Prozent  gestiegen.

    Am 3. April hatte sich in St. Petersburg eine Explosion in einem Metrowaggon im Tunnel zwischen den Stationen Sennaja Ploschtschad und Technologitscheskij Institut ereignet. Dabei kamen 16 Menschen ums Leben, darunter auch der mutmaßliche  Selbstmordattentäter Akbarschon Dschalilow. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt. Im Zuge der Ermittlungen wurden bisher zehn Menschen verhaftet. 

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    Tags:
    Vorbeugung, Vereitelung, Terroranschläge, Staatsanwaltschaft, Russland