19:57 26 Oktober 2020
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    Manuel Chaves aus Mexiko war mit anderen Flüchtlingen in einem Lkw-Anhänger eingepfercht. Um nicht zu verdursten, trank er Gefrierschutzmittel, wie das Portal „Excelsior“ berichtet.

    Fast 40 Menschen wurden in einen Lkw-Anhänger eingesperrt, um von Mexiko in die USA geschleust zu werden. Zehn von ihnen starben dabei an Hitze und Durst. Dies gab die Polizei der texanischen Stadt San Antonio bekannt. Gegen den Fahrer des Lastwagens wird ermittelt.

    Unter den Flüchtlingen war auch der 42-jährige Mexikaner Chaves. Er wurde bewusstlos aus dem Anhänger geborgen. Seine Frau erklärte, Manuel habe Gefrierschutzmittel getrunken, weil es keine andere Flüssigkeit in dem Anhänger gegeben habe.

    Der mexikanische Flüchtling ist inzwischen medizinisch versorgt worden und wieder bei Bewusstsein. Sollte er das Gefrierschutzmittel tatsächlich getrunken haben, drohen ihm jedoch langfristige Hirn-, Leber- und Nierenschäden, wie die behandelnden Ärzte sagen.

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    Tags:
    Migranten, Grenzen, Mexiko, USA