17:02 19 Februar 2018
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    Expedition nach Kertsch, Krim (Archivbild)

    Krim: Archäologen finden Kinderskelett mit ungewöhnlich langem Schädel

    © Foto: Archäologie Stiftung
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    Archäologen haben unweit der Stadt Kertsch die Überreste eines Babys mit einem stark entstellten Schädel entdeckt. Das berichtet, wie der TV-Sender „Vesti“ berichtet. Die Grabstätte stammt laut Forschern aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

    Gerademal eineinhalb Jahre alt war das Baby zum Zeitpunkt des Todes, werden die Archäologen zitiert. Sein Schädel war nach barbarischer Tradition gleich nach der Geburt langgezogen worden, wie der TV-Sender berichtet.

    Kinderskelett mit verformten Schädel (Archivbild)
    Kinderskelett mit verformten Schädel (Archivbild)

    Ein langgezogener Schädel galt bei den Sarmaten, einem Urvolk der nördlichen Schwarzmeer-Region, als Statussymbol. Erstmals wurden solche Schädel in Grabstätten nahe der Stadt Kertsch im Jahr 1826 vom Archäologen Paul Du Brux entdeckt.

    Einige Forscher gehen davon aus, dass derartige Entstellungen zu erhöhter Aggressivität führten. Der verformte Kopf sollte wohl dazu führen, dass der männliche Nachwuchs der Sarmaten zu Kriegern und Beschützern des Bosporus-Reichs heranwächst.

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    Tags:
    Schädel, Entdeckung, Archäologie, Skelett, Russland
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