Widgets Magazine
21:37 18 Oktober 2019
SNA Radio
    Polizei und Rettungsdienste am Ort der Messerattacke in Hamburg

    „Blutverschmiert und gefesselt“ – Hamburger Messerstecher in Gewahrsam

    © AFP 2019 / DPA/ Markus Scholz
    Panorama
    Zum Kurzlink
    191573
    Abonnieren

    Ein unbekannter Angreifer hat in einer Supermarkt-Filiale im Hamburger Stadtteil Barmbek mit einem Messer wahllos auf Kunden eingestochen. Dabei hat der Täter einen Menschen getötet und mehrere verletzt. Einen Bezug zum islamistischen Terror haben die Behörden nicht bestätigt. Sputnik hat mit den Einsatzkräften vor Ort gesprochen.

    Den Polizeiangaben zufolge betrat der Tatverdächtige am Nachmittag einen Supermarkt an der gewöhnlich belebten Einkaufsstraße des Stadtteils. Er soll unvermittelt mit einem Messer auf Kunden eingestochen haben. Anschließend flüchtete der Mann aus dem Geschäft, so Polizeisprecherin Vicky Baustian gegenüber Sputnik:

    „Um 15:10 Uhr betrat ein männlicher Täter den Edeka-Supermarkt in der Fuhlsbüttler Straße 188 und stach unvermittelt auf Kunden ein. Zeugen verfolgten den Täter. Schließlich konnte die Polizei den Täter stellen und verhaften.“

    Bei dem Mann handle es sich um einen Einzeltäter, erklärte die Hamburger Polizei. Zum genauen Motiv gibt es noch keine Angaben. Es habe sich jedoch um einen Raubüberfall gehandelt. Einen Bezug zum islamistischen Terror, den Zeugenaussagen nahelegen, bestätigte die Behörde noch nicht. Die Mordkommission ermittle aber in alle Richtungen.

    Im Zuge der Messerstecherei wurde ein Mensch getötet, weitere Personen verletzt, so die Polizeisprecherin:

    „Im Zuge der Messerstecherei gab es bisher leider einen Todesfall, die genaue Zahl der Verletzten steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest.“

    Laut Medienberichten soll es sich um vier verletzte Personen handeln, eine davon schwer. Den Berichten nach konnten Polizeibeamte der Hansestadt 30 Minuten nach der Tat den Täter stellen. Er saß „blutverschmiert und gefesselt“ in einem Streifenwagen und wurde von der Polizei weggefahren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Zwei deutsche Frauen unter Opfern der Hurghada-Messerattacke
    Frankreich: Zwei Schwerverletzte nach Messerattacke bei Paris
    Stuttgart: Streit in Flüchtlingsunterkunft eskaliert zu Messerattacke
    Messerattacke von Hannover: Sechs Jahre für IS-Mädchen – Verteidiger will Revision
    Messerattacke in Hamburg: IS bekennt sich zu Mord an Teenager
    Tags:
    Messerattacke, Täter, Festnahme, Opfer, Bundespolizei, Hamburg, Deutschland