17:50 14 Dezember 2018
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    Ein russischer Kosmonaut bei Außenbordeinsatz an der ISS

    Echt spannend: Italienischer Astronaut zu Flug mit den Russen ins All

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    Mit den Russen ins All zu fliegen, ist spannend, man erlebt zugleich die Geschichte und wird ein Zeuge dessen, was zu dem riesigen Erfolg geführt hat. Dies erklärte der italienische Astronaut Roberto Vittori laut dem Portal Life.ru am Freitag in der Direktübertragung vom Start der Trägerrakete „Sojus MS-05“ auf dem Kosmodrom Baikonur in Kasachstan.

    Vittori erzählte dabei auch von dem Spielzeugzwerg, der in einem russischen Raumschiff traditionell als Indikator der Schwerelosigkeit dient.

    „Als ich zum ersten Mal ins All geflogen bin, da habe ich nicht verstanden, warum der Kommandeur des Raumschiffs Juri  Gidsenko gleich nach dem Einsteigen dieses Ding an einem Gummi aufgehängt hat. Ich dachte, das sei ein Talisman. Aber dann,  gleich nach dem Start, dehnte sich dieser Gummi – die Russen bestimmen danach traditionell den Beginn der Beschleunigung. Jetzt ist das natürlich nicht mehr notwendig, aber die Russen sind ihrer Geschichte sehr verbunden, und mit ihnen zu fliegen, war echt spannend“, schloss der italienische Astronaut.

    Das Raumschiff „Sojus MS-05“ war am Freitag um 17:40 MESZ vom Kosmodrom Baikonur zur Internationalen Raumstation gestartet und hatte um 23:54 MESZ erfolgreich an der ISS angedockt. An Bord des Raumschiffes befindet sich eine dreiköpfige Besatzung – der Russe Sergej Rjasanski, der US-Astronaut Randy Bresnik und der italienische Astronaut Paolo Nespoli. Ihre Mission an Bord der Raumstation soll 139 Tage dauern.

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    Tags:
    Flüge, Sojus MS, Baikonur, Weltraum, Russland, Italien