08:35 21 Februar 2020
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    Dutzende illegale Einwanderer haben in der Nacht zum Dienstag einen Ausbruch aus ihrem Flüchtlingslager Aluche bei Madrid versucht, um so der geplanten Abschiebung zu entkommen.

    Nach Angaben der Polizei randalierten die Migranten, verursachten Sachschaden an Möbeln und versuchten, die Türen des Flüchtlingsheimes aufzubrechen und zu fliehen.  Einheiten des Nationalen Polizeikorps, die kurz darauf vor Ort eintrafen, konnten die Lage schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

    Spanien ist von allen EU-Ländern am stärksten von der Flüchtlingskrise betroffen. Die illegalen Einwanderer kommen meist aus Afrika über das westliche Mittelmeer – mit stetig steigender Tendenz. Waren 2013 noch knapp 6800 illegale Zuwanderer über den Seeweg registriert worden, so erreichten nach Angaben des spanischen Innenministeriums im Jahr 2016 fast 40.000 Migranten über das Meer das spanische Festland.

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    Tags:
    Migranten, Europa, Afrika, Madrid, Spanien