12:15 25 Juni 2018
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    Eine Fernsehkamera des Ersten Deutschen Fernsehens, ARD

    Scholl erklärt erstmals seinen Zoff mit ARD

    © AP Photo / Daniel Maurer
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    Der frühere Bayern-Star und Fußballexperte, Mehmet Scholl, hat sich im BR-Hörfunk erstmals zu seinem Streit mit der ARD während des Confed Cups geäußert.

    Mehmet Scholl wird demnach weiterhin als Experte des TV-Senders ARD in der Sportschau auftreten.

    Der frühere Bayern-Star hatte zuvor beim Confed Cup das Studio knapp vor Beginn der Sendung verlassen und die Moderation der Begegnung zwischen Chile und Portugal abgebrochen.

    Nun erklärte er, dass ihm die Vorberichterstattung nicht gefallen habe:

    „Es (das Dopingproblem in Russland – Anm. d. Red.) hatte in dem Moment überhaupt keine Relevanz. Deshalb wollte ich, dass die Story draußen bleibt.“

    Er sagte weiter in seiner Sendung „Mehmets Schollplatten“: „Und dann haben die gesagt, das bleibt nicht draußen und ich darf mich nicht ins Programm einmischen. Daraufhin habe ich gesagt, ich gehe. Und dann bin ich gegangen.“

    Scholl war daraufhin unterstellt worden, er setze sich nicht gegen Doping im Fußball ein.

    „So ein Käse. Doping ist das Schlimmste für den Sport, das macht den Sport kaputt, den Sportler kaputt, das macht die Glaubwürdigkeit kaputt. Ich habe da eine ganz klare Meinung, Doping muss ganz ganz hart bestraft werden. Aber an diesem Tag hatte dieses Thema nichts in der Sendung verloren“, sagte der Experte.

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    Tags:
    Doping, Streit, ARD, Mehmet Scholl, Russland, Deutschland
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