06:14 19 Dezember 2018
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    Gysi beklagt Verschwinden der FKK aus Ostdeutschland

    © AFP 2018/ LINDSEY PARNABY / AFP
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    Linken-Politiker Gregor Gysi bedauert das schrittweise Verschwinden der Freikörperkultur aus Ostdeutschland. Im Interview mit dem Magazin „Playboy“ erklärt er, dass er sich über die Gründe für das Phänomen von einem Sexualwissenschaftler aufklären hat lassen, und spricht auch über Donald Trump.

    „In manchen Punkten war die DDR prüder und in anderen war sie weiter“, so Gysi.

    Unter Verweis auf einen Sexualwissenschaftler erklärt er, warum es überhaupt zu dem allmählichen Verschwinden der Freikörperkultur komme: Demnach kämen die „Westmänner teilweise mit einem pornographischen Blick“. Darüber hinaus wollten sich Frauen „beim FKK ja nicht vorführen“. Außerdem würden Hotelinvestoren darauf dringen, dass „die Nackten verschwinden“.

    Der 69-Jährige bedauert das nach eigenen Angaben sehr, schließlich „hatte die Freikörperkultur Niveau“. Erotisch sei sie auch nicht. „So ein Bikini kann viel erotischer als FKK sein“, betont er. 

    Komplexe bei Trump

    Im Interview nahm Gysi auch US-Präsident Donald Trump ins Visier. Dessen Verhalten erklärt er sich mit psychischen Problemen.

    „Ich hatte als Rechtsanwalt über 1000 Mandanten, da kennt man die verschiedenen Typen, und bei Trump bin ich davon überzeugt, dass er unter Minderwertigkeitskomplexen leidet. Die kaschiert er“, so Gysi.

    Außerdem mache Trump „seine sexistischen Witze nur, weil er bei Frauen nicht besonders erfolgreich ist“. 

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    Tags:
    FKK, Donald Trump, Gregor Gysi, DDR, Deutschland