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    Schiffe im Bosporus (Archivbild)

    Türkei: Schiffsverkehr im Bosporus gesperrt

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    Der Bosporus in Istanbul ist am Donnerstag auf Antrag der türkischen Militärbehörden für den Schiffsverkehr gesperrt worden. Das berichtet ein Vertreter der Hafenverwaltung in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Novosti. Bosporus für Schiffsverkehr gesperrt.

    „Der Bosporus wurde am Morgen auf Antrag der militärischen Abteilung in beide Richtungen gesperrt. Informationen, dass mehrere Such- und Rettungsaktionen durchgeführt werden, sind falsch", äußerte der Verwaltungsvertreter. Den Grund für die Sperre nannte er nicht.

    Zuvor hatte die türkische Zeitung „Hurriyet“ gemeldet, dass die Meerenge wegen Such- und Rettungsaktionen geschlossen wurde. Bei der Suchaktion werde nach dem 17-jährigen türkischen Teenager Furkan Yildirim gefahndet, der am 15. Juli als vermisst gemeldet wurde. Es wurde berichtet, dass er und seine Freunde vom Pier in den Bosporus gesprungen seien.

    Bosporus blieb acht Stunden lang für den Schiffsverkehr gesperrt.

    Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer und ist 30 Kilometer lang. Entsprechend dem Vertrag von Montreux von 1926 genießen die Kriegsschiffe der Schwarzmeer-Anrainerstaaten in Friedenszeiten die freie Durchfahrt durch den Bosporus. Der intensive Schiffsverkehr, Strömungen und plötzliche Wetteränderungen machen den Bosporus zu einer schwer passierbaren Meerenge. Die Fahrgeschwindigkeit darf maximal zehn Knoten betragen.

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    Suchoperation, Militär, RIA Novosti, Bosporus, Türkei