05:38 12 Dezember 2017
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    Fipronil-Skandal: 20 Tonnen belastete Flüssigeier in Spanien entdeckt

    CC BY 2.0 / TimOve / When eggs go bad
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    In Spanien sind 20 Tonnen mit dem Insektengift Fipronil verseuchte Eier entdeckt worden, meldet die lokale Zeitung „El País“ am Samstag unter Berufung auf das Gesundheitsministerium des Landes. Die Ware stammt aus Frankreich.

    Demnach sollen alle Flüssigeier in den nächsten Tagen vernichtet werden. Sie seien nicht in den Handel gelangt und für die Verbraucher bestehe kein Risiko. Laut dem Bericht haben Inspektoren dieses Produkt in einer Firma in der Provinz Bizcaya im Baskenland gefunden.

    Zuvor war berichtet worden, dass vom Fipronil-Skandal insgesamt 12 europäische Länder – darunter auch Deutschland — betroffen waren. Laut dem Online-Portal der Zeitung „Die Presse“ war am 10. August bekannt geworden, dass zwei oberösterreichische Großhändler verseuchte Eier aus Deutschland importiert und an die Gastronomie verkauft hätten.

    Den Medien zufolge ist Fipronil nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand weder krebserregend noch Erbgut schädigend. Es könne beim Menschen aber neurotoxisch wirken. In höheren Dosen führe es zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen.

    Tags:
    Fipronil, Eier, Österreich, Deutschland, Spanien