14:39 18 August 2017
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    Russland warnt vor Reisen in diese US-Stadt

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    Die russische Botschaft in den USA hat eine Reisewarnung an russische Bürger ausgesprochen, möglichst auf Reisen in die Stadt Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) zu verzichten. Die diplomatische Vertretung hat die Warnung auf ihrem Facebook-Account veröffentlicht.

    „Wegen des von der Regierung verhängten Ausnahmezustandes in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia) empfehlen wir russischen Staatsbürgern, auf Reisen in diese Stadt bis zur vollen Normalisierung der Lage und der Aufhebung des Ausnahmezustandes zu verzichten“, meldet die Botschaft.

    Am Samstag war am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in der US-Stadt Charlottesville ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren. Die lokalen Behörden sowie der Gouverneur des US-Bundestaates, Terry McAuliffe, riefen den Ausnahmezustand aus. US-Präsident Donald Trump verurteilte die Gewalt via Twitter.

    Bis dato melden die Behörden einen Toten und etwa 30 Verletzte und klassifizieren die Tat als vorsätzlichen Mord. Der Stadtrat hat dem Polizeichef das Recht gewährt, Ausgangssperre auszurufen. Dies ist bislang noch nicht geschehen.

    Am Freitag waren Rechtsextremisten in einem Fackelzug durch Charlottesville marschiert. Sie demonstrierten dagegen, dass ein Denkmal von General Robert E. Lee aus einem Park der Stadt entfernt wird. Er hatte im Bürgerkrieg für die Südstaaten unter anderem für den Fortbestand der Sklaverei gekämpft. Es handele sich hierbei um eine illegale Versammlung. In der Nacht zum Samstag ist es dann zu heftigen Schlägereien gekommen. Es wurden Flaschen geworfen und Chemikalien versprüht.

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    Autounfall, Ausschreitungen, Charlottesville, USA
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