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    Eine Ausgabe der Zeitung Welt am Sonntag

    Russischer Diplomat bescheinigt westlichen Medien „Wahrnehmungsprobleme“

    CC BY 2.0 / Neo Photography / "Welt am Sonntag" German newspaper
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    Nach dem Bericht der „Welt am Sonntag“ über angeblichen Waffenschmuggel aus dem Iran nach Russland attestiert ein russischer Diplomat westlichen Massenmedien „Wahrnehmungsprobleme“.

    Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf „westliche Geheimdienste“ berichtet, dass Teile für schwere, offensive Waffensysteme aus dem Iran via Syrien zur Wartung nach Russland gebracht worden seien. Damit sollen Russland und der Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen haben.

    Russland komme seinen internationalen Verpflichtungen strikt nach, sagte ein nicht näher bezeichneter Mitarbeiter des  russischen Außenministeriums in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Er mutmaßte dass „antirussisch gestimmte“  Massenmedien „Probleme mit der Wahrnehmung der russisch-iranischen Beziehungen“ hätten und sich Vorwände ausdenken würden, um das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Russland und dem Westen noch mehr zu belasten.

    Zuvor hatte bereits Franz Klinzewisch, Vizechef des Verteidigungsausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), erläutert, dass Russland seinerzeit eine große Menge von Waffensystemen an den Iran geliefert habe und gleichzeitig genügend Wartungspersonal im Iran ausgebilde, so dass die Islamische Republik es nicht nötig habe, seine Technik zur Wartung nach Russland zu schicken.

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    Tags:
    Iran, Russland