05:42 08 August 2020
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    72 Jahre nach dem Untergang des amerikanischen Kreuzers „USS Indianapolis“ im Zweiten Weltkrieg haben Forscher im Nordpazifik Teile des seitdem verschollenen Wracks entdeckt, berichtet am Sonntag der TV-Sender CNN.

    Der Leiter des Forschungsteams, Microsoft-Mitgründer Paul Allen, teilte mit, dass die Teile in etwa 5,5 Kilometern Tiefe im Pazifik gefunden worden seien.

    „Als Amerikaner müssen wir alle dem Team für seine Tapferkeit, Beharrlichkeit und Aufopferung unter jenen abscheulichen Bedingungen dankbar sein“, zitiert der TV-Sender Allen.

    Gleichzeitig kündigte er an, die Suche nach dem restlichen Wrack fortzusetzen. Er hoffe darauf, dass dieser Fund allen Überlebenden und den Angehörigen der Opfer helfe, mit der Tragödie abschließen zu können. Allen veröffentlichte in seinem Twitter-Account zahlreiche Fotos:

    ​Der schwere Kreuzer „USS Indianapolis“, der die atomaren Bestandteile für die am 6. August 1945 über Hirosima  abgefeuerte Atombombe transportiert haben soll, war am 30. Juli 1945 vom japanischen U-Boot I-58 unter Kaigun-Taisa Mochitsura Hashimoto torpediert worden. Er sank binnen zwölf Minuten. Fast 900 Menschen wurden damals getötet, 316 Soldaten überlebten.

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    Tags:
    Kreuzer, Wrackteile, Schiff, Zweiter Weltkrieg, USA