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08:11 15 Oktober 2019
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    Sowjetische MiG-21 (Archivbild)

    Wie ein Ufo einst Jugo-MiGs an der Nase herumführte – Ex-General berichtet

    © Sputnik / Y. Krawchuck
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    Alle Welt spricht über außerirdische Zivilisationen und baldige Alien-Invasionen. Auch die Menschen auf dem Balkan haben da ein Wörtchen mitzureden. Ein Ex-General der jugoslawischen Luftwaffe berichtet im Sputnik-Interview über außergewöhnliche Begegnungen im Himmel über dem einstigen Tito-Imperium.

    Das Ding sei aus dem Nichts aufgetaucht und habe sich in die Flugformation seines Geschwaders einfach eingeklinkt, erzählt Zvonimir Jurjevic, ehemaliger General der jugoslawischen Luftwaffe und Flugabwehr. In 1975 befehligte er das 172. Luftgeschwader im damaligen Titograd (heute Podgorica).

    „Wie eine Leuchtkugel hat das Objekt ausgesehen. Es war sehr gut zu erkennen, weil es vielleicht zehn Mal heller war als der hellste Stern am Himmel. Seine Farbe änderte es ständig: Weiß, gelb, hellrot, wieder weiß… Es war so, als ob es unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf sich lenken wollte“, erzählt Jurjevic über seine erste Begegnung mit einem unbekannten Objekt während eines Nachtflugs im Januar 1975.

    Dies war nicht die letzte Begegnung mit dem „Ding“. Bald schon wurde auffällig: Das Objekt erscheine immer exakt 50 Minuten nach dem Start der Flugzeuge. Man habe sogar die Startzeit von Trainingsflügen absichtlich verschoben und doch seien es immer genau 50 Minuten gewesen.

    Daraufhin habe er beschlossen, das gewissenhaft pünktliche Objekt abzufangen, sagt der ehemalige General. Und wieder: Das Ding sei auf die Minute genau westlich von Titograd aufgetaucht. Als Jurjevic sich dem habe nähern wollen, habe es Kurs auf den Süden genommen und sei verschwunden.

    Dieses Katz-und-Maus-Spiel dauerte mehrere Tage, jedes Mal berichtete der Offizier an seine Vorgesetzten in Belgrad.

    Dann hatte der Kommandeur eine Idee: Vier Flugzeuge sollten unplanmäßig starten – zuerst nur zwei, wenig später die anderen Beiden. Und dies unter der Maßgabe, dass sie Funkstille wahren. Auf diese Weise habe er sichergehen wollen, dass keine ausländischen Agenten ihre Finger mit im Spiel hätten, sagt der Ex-General.

    „Kaum haben wir uns in der Luft zur Formation versammelt, schon sehe ich das Objekt im Westen von Titograd. Ein anderer Pilot aus meinem Geschwader sieht es aber weit im Norden. Ich befehle dem Piloten, seinen Kurs zu halten, und steuere meine Maschine parallel zur Adria-Küste. Rund zehn Kilometer waren es bis zum Objekt, näher ließ es mich nicht rankommen: Ich fliege langsamer, es bleiben zehn Kilometer. Ich erhöhe das Tempo, wieder sind es zehn“, so Jurjevic.

    Das Radar habe das seltsame Objekt vorerst nicht erkennen können. Erst als zwei MiG-21 aus Belgrad geschickt worden seien, habe das Radar das Objekt geortet. Doch hätten auch die Überschalljäger sich dem „Ding“ nicht nähern, geschweige denn, es abfangen können: „Gerade noch raste es den Jägern mit 1.4 Mach davon, schon ist es hinter seinen Verfolgern und fliegt mit 80 Stundenkilometern“, erinnert sich der Ex-General.

    So bleibt es ein Geheimnis, was da im Januar 1975 im Himmel über Jugoslawien passierte. Fachleute aus dem Generalstab konnten das Phänomen auch nicht erklären. Andere Luftgeschwader hörten von der Jagd nach dem „Ding“ und spotteten nur, erzählt Jurjevic. Letztlich habe der General seinen Piloten befohlen, das Objekt schlicht zu ignorieren – bis es dann endgültig verschwunden sei. Zur letzten Begegnung sei es am 12. Februar 1975 gekommen:

    „Ich bereite mich auf den Flug vor, steige ins Cockpit. Und plötzlich wieder dieses Licht, das Objekt fliegt direkt auf unseren Flugplatz zu. Vor den Hangars waren so an die 150 Menschen versammelt, sie schrien auf vor Schreck. Ich sehe das Ding, tue aber so, als würde ich es nicht sehen. Andere rufen mir zu: ‚Da ist es ja‘, aber ich ignoriere es einfach weiter.“

    Seitdem hat sich die mysteriöse Leuchtkugel nicht mehr blicken lassen. Vielleicht hat sie ja erkannt, dass sie ignoriert wird?

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    Erinnerungen, General, Abfang, UFO, MiG-21, Jugoslawien, Sowjetunion