23:45 20 November 2017
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    Clemens Tönnies

    Berlin darf Brücken zu Russland nicht einreißen – Schalke-Boss Tönnies

    © AP Photo/ Martin Meissner
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    Der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, ist der Meinung, man dürfe die Brücken zu Russland nicht einreißen. Dies sagte Tönnies beim Programm „Klamroths Konter“ im Sender n-tv.

    Unter anderem äußerte sich der Schalke-Chef zum Sponsor der Mannschaft – dem russischen Staatskonzern Gazprom.

    „Ich kann Wladimir Putin in punkto Schalke nichts Negatives nachsagen. Ich kann Alexej Miller und auch Gazprom nichts Negatives nachsagen. Die verhalten sich tip-top uns gegenüber. Sie nehmen keinen Einfluss. Sie nutzen Schalke, ja, als Sympathieträger. Und das ist für mich überhaupt nichts Anrüchiges“, sagte Tönnies.

    Es passiere nichts, setzte er fort. „Sie kümmern sich nicht um unser Tagesgeschäft. (…) Sie lassen uns gewähren und sind uns als Sponsor nach wie vor herzlich willkommen“, fügte er hinzu.

    Dabei dürfe man die Brücken zu Moskau nicht einreißen.

    „Wir müssen die Brücken, die wir haben – zu Russland – die dürfen wir nicht einreißen. Und der Sport ist eine der Brücken. Eine der Brücken, die uns ermöglichen, weiter im Konsens zu bleiben, mit den Russen“, so der Unternehmer.

    „Wir müssen einmal wieder intensiver miteinander reden“, schloss Tönnies.

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    Tags:
    FC Schalke 04, Gazprom, Deutschland, Russland
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