18:08 05 August 2020
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    Das Bundesinnenministerium hat die linksextreme Internetseite „linksunten.indymedia.org“ verboten, wie deutsche Medien berichten. Die baden-württembergische Polizei soll am Freitagmorgen die Wohnungen von Betreibern der Plattform durchsucht haben.

    Die Anfang 2009 gestartete linksextreme Internetseite „linksunten.indymedia.org“ wurde deutschen Medienberichten zufolge verboten. Am frühen Freitagmorgen hätten Beamte der Polizei von Baden-Württemberg die Wohnungen von drei mutmaßlichen Linksextremisten in Freiburg durchsucht, denen eine Verbotsverfügung zugestellt wurde. Bei der Razzia soll das Beweismaterial wie Computer sichergestellt und mögliches Vereinsvermögen beschlagnahmt worden sein.  Wie „Die Welt“ berichtet, will Innenminister Thomas de Maizière die Öffentlichkeit in Berlin später über Details informieren.

    Die Seite „linksunten.indymedia.org“ gilt Sicherheitsbehörden zufolge als einflussreichstes Medium der linksextremen Szene. Darauf veröffentlichten anonyme Autoren regelmäßig Texte und Bekennerschreiben zu gewaltsamen Ausschreitungen wie beispielweise zum G-20-Gipfel in Hamburg oder auch zu linksextremen Anschlägen, wie zuletzt auf das System der Deutschen Bahn. Viele Beiträge sollen Aufrufe zur Gewalt gegen Polizisten enthalten haben.

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    Tags:
    Linksextremismus, Verbot, Razzia, Polizei, Thomas de Maizière, Baden-Württemberg, Deutschland