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14:09 18 Oktober 2019
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    Пилот ВКС РФ во время боевого вылета в СирииDer Militärflugplatz Hmeimim der russischen Luftstreitkräfte in Syrien

    Dadurch erhöht Russland seine Kampffähigkeit in Syrien – Sicherheitspolitiker

    © Sputnik / Ministry of Defence of the Russian Federation © Foto : Russisches Verteidigungsministerium
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    Wodurch das russische Militär in Syrien seine Kampffähigkeiten erhöht, darüber sprach der Vize-Chef des Ausschusses des russischen Unterhauses für Verteidigung und Sicherheit, Franz Klinzewitsch, in einem Interview mit dem TV-Sender „Swesda“.

    Laut Klinzewitsch befasst sich Russland in Syrien mit einer sogenannten netzwerkzentrierten Kriegführung. Dabei werde die Kampfähigkeit des russischen Militärs durch Informations- und Kommunikationsüberlegenheit erhöht, denn alle seine Systeme würden vernetzt. Das erläuterte er an einem Beispiel.

    In Syrien würden teilweise Elitesoldaten mit der Kampfausrüstung „Ratnik" auf dem Kampffeld die Aufklärung vornehmen und die Ziele angeben, so Klinzewitsch. Ein „23-jähriger Bursche mit einem modernen luftgestützten System" würde diese Zielangabe bekommen und im Endergebnis „einen Schlag nicht mit neuer Munition, sondern mit einer alten Fliegerbombe des Kalibers 250 oder 500 mit einer Treffgenauigkeit von bis zu 1,5 Metern aus einer Höhe von sechs bis 6,5 Kilometern versetzen und nach der Erfüllung der Aufgabe wegfliegen".

    Auf Ersuchen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad begann die russische Luftwaffe am 30. September 2015 Luftschläge gegen Anlagen der Terrormilizen in Syrien zu versetzen. Die syrische Regierungsarmee konnte unter Beistand von Russland die schwierige Situation überwinden und in allen Schlüsselrichtungen Offensiven starten.

    Im März 2016 kündigte der russische Präsident Wladimir Putin einen Teilabzug der russischen Truppen aus Syrien an angesichts der erfolgreichen Erfüllung ihrer Aufgaben. Dabei kommt Russland auch weiter seinen Verpflichtungen nach und liefert Waffen und Militärtechnik für die syrische Regierung sowie bildet deren Militärfachkräfte aus. Der russische Luftwaffenstützpunkt Hmeimim und die Logistikbasis der russischen Marinen in Tartus funktionieren nach wie vor. Außerdem setzt das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien seine Tätigkeit fort.

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    Kampffähigkeit, Netzwerk, Krieg, Franz Klinzewitsch, Syrien, Russland