09:56 18 Januar 2020
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    G20-Gipfel in Hamburg (123)
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    Der 21-jährige Niederländer, der beim G-20 in Hamburg während der Krawalle Flaschen geworfen hatte, ist vom Gericht beim ersten Prozess gegen Gewalttäter am Montag zu 31 Monaten Haft verurteilt worden, meldet das Portal „Welt.de“.

    Laut einem Berliner Polizisten, der bei dem Prozess als Zeuge ausgesagt hat, ist er am Abend nach der „Welcome to Hell“-Demo im Schanzenviertel von zwei Flaschen getroffen worden. Er habe den mutmaßlichen Täter festgenommen. Der 21-jährige Niederländer wurde angeklagt und sitzt seit dem 7. Juli in Untersuchungshaft.

    Mit dem Urteil – zwei Jahre und sieben Monate Haft – sei der Richter sogar deutlich über die Forderungen der Staatsanwaltschaft hinausgegangen, so das Portal. Sie habe ein Jahr und neun Monate Haft beantragt.

    Zuvor war berichtet worden, dass am 6. Juli und in der Nacht danach bei den Krawallen in Hamburg mindestens 74 Polizisten verletzt wurden. Der große Protest von Linksautonomen endete mit einem Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray. Die Demonstranten bewarfen die Ordnungskräfte mit Pflastersteinen, Flaschen und Böllern.

    Der G-20-Gipfel fand am 7. und 8. Juli in Hamburg statt und war laut Medien von schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten überschattet worden.

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    Urteil, Haft, Krawalle, Gericht, G20, Hamburg, Niederlande, Deutschland