01:30 31 März 2020
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    Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat den Deutschrussen Sergej W. wegen versuchten Mordes angeklagt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der 28-Jährige soll im April den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt haben.

    Er hatte zuvor mit Optionsscheinen auf einen Absturz der BVB-Aktie spekuliert. Sergej W. war wenige Tage nach dem Anschlag festgenommen worden.

    Die Ermittlungen wurden von Spezialisten des Bundeskriminalamts (BKA) durchgeführt. Sie kamen zum Schluss, dass W. der Täter war. Die Indizienkette wurde in einem detaillierten Abschlussbericht aufgelistet.

    Sergej W. selbst bestreitet die Tat.

    Wie zuvor berichtet worden war, kamen die Ermittler dem mutmaßlichen Attentäter durch verdächtige Börsen-Geschäfte auf die Spur. Zudem habe er am Tag des Champions-League-Spiels im Mannschaftshotel des BVB gewohnt.

    Am 11. April 2017 waren etwa eineinhalb Stunden vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco drei mit Metallstiften gefüllte Bomben am BVB-Mannschaftsbus detoniert. Sie waren am Straßenrand nahe des Teamhotels deponiert. BVB-Spieler Marc Bartra wurde bei dem Anschlag verletzt.

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    Tags:
    Mord, Klage, Bombenanschlag, Bus, Deutschland