21:08 24 November 2017
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    Beschuss der IS-Stellungen in Deir ez-Zor

    Syrien: Kolonne mit evakuierten IS-Kämpfern im Visier von US-Luftangriffen

    © Sputnik/ Mikhail Voskresenskiy
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    Die US-geführte internationale Anti-IS-Koalition hat im Osten Syriens Luftangriffe nahe einer Kolonne mit evakuierten Extremisten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS; auch Daesh) durchgeführt. Das hat die Nachrichtenagentur AP am Donnerstag mitgeteilt.

    Der Meldung nach zielten die Luftangriffe unweit der Grenze zum Irak nicht auf die Evakuierten, sondern auf eine kleine Brücke und Straße, um ihnen den Weg zu erschweren. Zudem soll dabei eine Begleitgruppe bewaffneter Kämpfer aus der Luft angegriffen worden sein. Laut der Agentur wurde die Kolonne selbst nicht angegriffen, da neben den Extremisten auch ihre Frauen und Kinder in Sicherheit gebracht wurden.

    Die Evakuierung erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem offiziellen Damaskus und den Terroristen, die noch kürzlich die Stellungen unweit der syrisch-libanesischen Grenzen gehalten hatten.

    Im August hatten zugleich die libanesische Armee vom Westen aus und die von der Hisbollah-Bewegung unterstützten syrischen Regierungstruppen vom Osten aus eine Offensive gegen den IS eingeleitet.

    Nachdem die Terroristen eingekreist worden waren, wurde ihnen angeboten, den Widerstand einzustellen und das von ihnen kontrollierte Gelände aufzugeben. Im Gegenzug werden die Terroristen in die syrische Provinz Deir ez-Zor evakuiert.  

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    Tags:
    Evakuierung, IS-Terroristen, Hisbollah, Terrormiliz Daesh, AP, USA, Libanon, Syrien
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