17:19 02 April 2020
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    Ein Teil der in den Jahren 2013 bis 2016 aus dem Militärstützpunkt Fort Campbell im US-Bundesstaat Kentucky entwendeten Waffen und Ausrüstungen ist möglicherweise an Russland weiterverkauft worden. Das meldet die Agentur AP am Donnerstag unter Verweis auf Zeugenaussagen vor Gericht.

    Am Mittwoch fanden in der Stadt Nashville im US-Bundesstaat Tennessee Gerichtsanhörungen im Fall John Roberts statt, der des Betrugs, Komplotts  zur Entwendung und dem Verkauf von Staatsvermögen sowie der Verletzung des Gesetzes über Waffenexportkontrolle beschuldigt wird.  

    Nach Angaben der Agentur soll er am Weiterverkauf des aus dem Militärstützpunkt Fort Campbell gestohlenen Militärgerät beteiligt gewesen sein. 

    Laut Aussagen eines ehemaligen „Geschäftspartners“ von Roberts, Corey Wilson, sollen sie Militärs gefunden haben, die Waffen aus der Basis über Privatanzeigen oder das soziale Netzwerk Facebook verkauft hätten, um dann bei ihnen teurere Ausrüstungen zu kaufen.    

    Die auf solche Weise erworbenen Waffen sollen dann über eBay an Käufer aus Russland, China und anderen Ländern geschickt worden sein.

    Wie berichtet wurde, hatte im Herbst 2016 das US-Justizministerium Anklage gegen acht Amerikaner wegen Diebstahls und Verkaufs militärischer Ausrüstung ins Ausland erhoben.

    Unter den Festgenommenen sind demnach sechs US-Soldaten aus dem Militärstützpunkt Fort Campbell im Bundesstaat Kentucky und zwei Zivilisten.

     

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    Tags:
    Diebstahl, Weiterverkauf, Waffen, Facebook, eBay, AP, John Roberts, Corey Wilson, China, Russland, USA