23:11 22 Januar 2018
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    Jogging (Symbolfoto)

    „Bitte keine Hysterie“: Polizei rät nach brutaler Vergewaltigung zu zweit zu joggen

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    In Leipzig ist eine Joggerin auf brutalste Weise vergewaltigt worden und musste deshalb notoperiert werden. Während der Täter noch flüchtig ist, rät die Polizei den Läufern, nicht alleine zu joggen, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“.

    Am Donnerstag fiel ein Mann mit südländischem Aussehen unweit des Leipziger Zoos am Morgen über eine Joggerin her, zerrte sie auf eine Wiese und vergewaltigte die Frau, die nach Polizeiangaben „deutlich über 50“ ist. 

    Der etwa 25 bis 35 Jahre alte Mann mit dunklen Haaren, kurzem, ungepflegtem Bart und stämmiger Figur soll die Läuferin so heftig ins Gesicht geschlagen und getreten haben, dass sie später notoperiert werden musste, teilte ein Polizeisprecher mit.

    Der Täter konnte bislang nicht gefasst werden. Es gebe noch keine heiße Spur.

    „Es wäre besser, zu zweit joggen zu gehen oder zumindest zu schauen, ob immer jemand anders irgendwo in der Nähe ist“, zitiert die „Leipziger Volkszeitung“ den Sprecher.

    Hysterie sei aber nicht angebracht. „Man kann natürlich weiterhin auch alleine joggen gehen, aber man sollte Obacht geben“, betonte er.

    Tags:
    Vergewaltigung, Deutschland