21:59 05 April 2020
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    Mindestens zehn Menschen sind durch den Hurrikan „Irma“ gestorben, der derzeit über die Karibikinseln hinwegfegt, wie internationale Agenturen melden. Zudem richtete der Sturm enorme Verwüstungen an.

    Auf der Karibikinsel Barbuda sind „mindestens 95 Prozent der Gebäude“ beschädigt, zitiert der „Spiegel Online“ Premierminister Gaston Browne, der dem Radiosender ABS ein Interview gegeben hat. Mindestens eine Person ist dem TV-Sender ABC zufolge dort gestorben. Die Schäden belaufen sich laut dem Regierungschef bereits auf circa 150 Millionen US-Dollar.

    Der Präsident des französischen Teils der zwischen Frankreich und den Niederlanden geteilten Insel Saint-Martin/Sint Maarten, Daniel Gibbs, sprach im Radiosender RCI von einer großen Katastrophe: „95 Prozent der Insel sind zerstört. Ich stehe unter Schock“, wird er von der „Welt“ zitiert.

    ​Wie der TV-Sender ABC unter Berufung auf den französischen Innenminister berichtet, kamen auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthelemy mindestens acht Menschen durch „Irma“ ums Leben. 21 weitere sollen verletzt worden sein. Frankreich plane, Trinkwasser und Lebensmittel zu den Betroffenen in seinen Überseegebieten bringen. Der Flughafen im französischen Teil soll indes nicht stark beschädigt worden sein, während der Flughafen des niederländischen Südteils nicht zugänglich sei.

    Eine weitere Person soll auf der britischen Insel Anguilla gestorben sein.

    Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnten in den kommenden Tagen bis zu 37 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Hurrikans betroffen sein.
    Experten zufolge kann „Irma“ am Samstag auf den US-Bundesstaat Florida treffen, wo bereits der Notstand ausgerufen wurde.

    Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA hatte am Dienstag den Wirbelsturm „Irma“ auf die höchste Kategorie 5 der Hurrikan-Skala und damit als „extrem gefährlich“ eingestuft.

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    Tags:
    Notstand, Zerstörungen, Hurrikan, Tote, Verletzte, Karibik, Niederlande, USA, Frankreich