01:11 25 November 2017
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    Schalter von United Airlines in einem Flughafen

    United Airlines: Keine Strafe nach gewaltsamer Entfernung eines Flugpassagiers

    © AP Photo/ Nam Y. Huh
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    Das US-Verkehrsministerium hat entschieden, dass die Fluglinie United Airlines nicht dafür bestraft wird, dass ein Passagier im April gewaltsam aus einem Flugzeug geholt wurde. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP.

    Im April dieses Jahres zwang die Flughafenpolizei einen Arzt, von Bord zu gehen, da der Flug der Fluglinie United Airlines überbucht war. Dabei wurde der Mann auf den Mund geschlagen und blutete stark. Die entsprechenden Fotos und Videos wurden im Internet millionenfach geklickt und lösten im Netz eine Welle der Entrüstung aus. Daraufhin kündigte das Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT), den Vorfall zu untersuchen.

    ​Über die Entscheidung des Verkehrsministeriums wurde United bereits am 12. Mai informiert, so AP. Das entsprechende Schreiben gelang allerdings erst jetzt an die Öffentlichkeit, wie es die NPO Flyers Rights über das US-Informationsfreiheits-Gesetz "Freedom of Information Act" angefragt hat. Die Organisation hat die Entscheidung des Verkehrsministeriums scharf kritisiert.

    ​Die Fluglinie selbst entschuldigte sich allerdings öffentlich und einigte sich mit dem betroffenen Passagier außergerichtlich auf ein Schmerzensgeld.

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