04:21 20 September 2020
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    Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat die mutmaßlichen Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI gegen diese russische Nachrichtenagentur scharf kritisiert.

    „Kein Zweifel, dass Russland auf die FBI-Ermittlungen reagieren und die Arbeit der amerikanischen Journalisten in Moskau unter die Lupe nehmen wird“, sagte Simonjan am Montag. „Das Ganze ist mehr als abscheulich. Die Redefreiheit dreht sich im Grab um – sie wurde von denen getötet, von denen sie einst ausgedacht worden war.“

    Das Nachrichtenportal Yahoo News hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, dass das FBI den ehemaligen Sputnik-Mitarbeiter Andrew Feinberg vernommen habe.

    Die Vernehmung sei im Rahmen der Ermittlungen zu den „Berichten“ erfolgt, dass Sputnik „russische Propaganda“ verbreite und dadurch gegen das amerikanische Agentengesetz (Foreign Agents Registration Act, FARA) verstieße. Laut Yahoo News verschaffte sich das FBI zudem Zugriff auf einen dienstlichen Briefwechsel zwischen Feinberg und seinem ehemaligen Washingtoner Sputnik-Kollegen John Fionda.

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