Widgets Magazine
18:26 17 Oktober 2019
SNA Radio
    Militärübungen mit Einheiten der elektronischen Kampfführung (Archivbild)

    „Ural-Manöver“: Russisches Militär übt mit Störsendern

    © Sputnik / Vladimir Astapkovic
    Panorama
    Zum Kurzlink
    4733
    Abonnieren

    Bei einem Manöver im Ural-Gebiet haben Spezialisten der russischen Armee für elektronische Kampfführung geübt, Funkverbindungen eines angenommenen Gegners außer Kraft zu setzen. Das hat der Pressedienst des zuständigen Militärbezirks am Dienstag berichtet.

    „Mehr als 1000 Militärs der elektronischen Kampfführung des Zentralen Militärbezirks haben an groß angelegten Manövern im Ural teilgenommen, es wurden bis zu 200 Technikeinheiten eingesetzt“, so der Bericht.

    Im Rahmen des Großmanövers seien zum ersten Mal die Erkennung und Unterdrückung der Funkverbindungen in einer Entfernung bis zu 4000 Kilometer (die Entfernung vom Ural bis zum Atlantik oder Indischen Ozean) geübt worden. Die Spezialisten der elektronischen Kampfführung haben geübt, Funkverbindungen und das Steuerungssystem des angenommenen Gegners zu unterbrechen, teilte der Pressedienst des Militärbezirks mit.

    Darüber hinaus haben dem Bericht zufolge die Spezialisten der elektronischen Kampfführung mit Hilfe des EloKa-Systems „Moskwa“  geübt, wichtige Militärobjekte vor Raketen- und Luftangriffen zu schützen und die Steuerung der Aufklärungsgruppen durch die Blockierung des Mobilfunknetzes zu desorganisieren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Russisches Atom-U-Boot vernichtet Übungsgegner bei Torpedo-Manöver
    Russische und mongolische Panzer üben bei Manöver das „Feuerkarussell“
    Nato sucht Antwort auf Manöver „Zapad 2017“
    Tags:
    Militär, Technik, Übungen, Manöver, elektronische Kampfführung, Ural, Russland