23:53 24 September 2020
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    Immer noch bezahlt Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin) mehr als eine Million Euro pro Jahr für die Bewachung der von Migranten besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der CDU hervor.

    Den Angaben zufolge betrugen die Kosten für das brachliegende alte Schulgebäude im ersten Halbjahr 2017 etwa 535.000 Euro. Davon sollen 505.000 Euro für die Wachmänner ausgegeben worden sein. Die sollen verhindern, dass nach der teilweisen Räumung im Jahr 2014 wieder neue Unterstützer für die verbliebenen Besetzer einziehen. In den vergangenen Jahren lagen die Kosten in der gleichen Höhe.

    Zurzeit sollen 23 Menschen in diesem Gebäude sowohl zeitweilig als auch regelmäßig wohnen. Allein für den Wachschutz hat der Bezirk den Berichten zufolge seit 2014 knapp drei Millionen Euro ausgegeben.

    Im Juli hatte das Landgericht entschieden, dass die Besetzer kein Wohnrecht haben und ausziehen müssen. Im Jahr 2012 hatten in dem damals leerstehenden Schulgebäude mehrere Obdachlose und Einwanderer Unterkunft bezogen.

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