10:40 25 November 2017
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    Anschlag in Londoner U-Bahn

    „Mutter des Satans“ war bei Anschlag in Londoner U-Bahn im Spiel - Zeitung

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    In der selbstgefertigten Bombe, die am Freitag in der Londoner U-Bahn explodiert war, sind Spuren des Sprengstoffs Triacetontriperoxid nachgewiesen worden, der (im Nahen Osten) als „Mutter des Satans“ bekannt ist. Darüber schreibt „The Times“ unter Verweis auf erste Ergebnisse einer vom britischen Verteidigungsministerium eingeleiteten Expertise.

    Laut Angaben der britischen Zeitung war die Bombe mit Nägeln gespickt und ähnelte nach Expertenschätzungen den Sprengsätzen, die bei der Anschlagsserie im Jahr 2005 in London explodiert waren.

    Die „Mutter des Satans“ wird oft von Kämpfern des „Islamischen Staates“ (IS) eingesetzt. Die Terrormiliz hat sich noch am Freitagabend zu dem Anschlag in der Londoner U-Bahn bekannt und weitere Attacken angekündigt.

    Die Bombe war am Freitagmorgen in einem Waggon an der oberirdischen Station Parsons Green der London Underground zur Explosion gekommen. Der selbstgefertigte Sprengsatz hatte sich in einem Plastikeimer befunden. Wie Scotland Yard, die Londoner Kriminalpolizei, verlautbarte, explodierte der Sprengsatz nicht vollständig. Etwas später wurde an der U-Bahnstation ein weiterer Sprengkörper entdeckt und umgehend entschärft.

    Nach Angaben des britischen Rettungsdienstes sind bei der Explosion 29 Menschen verletzt worden. 21 von ihnen werden – größtenteils wegen Brandwunden – stationär behandelt.

    Die britischen Behörden haben die Terrorwarnstufe im Land auf die höchste – die kritische – angehoben.

    Tags:
    Sprengstoff, Bombe, Explosion, The Times, London, Großbritannien
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