20:20 19 Oktober 2017
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    Sputnik-Chefin: Darum wird "Russlands Propaganda" gefürchtet

    © Sputnik/ Igor Russak
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    Die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan, hat die Kolumne der ehemaligen US-Botschafterin bei der Uno, Samantha Power, kommentiert, in der diese Russland beschuldigt hat, die Abhängigkeit der USA von neuen Informationsquellen auszunutzen.

    „Die Amerikaner haben soziale Netzwerke entwickelt und sich untereinander zerstritten – eben deswegen müssen alle Angst vor der russischen Propaganda haben“, sagte Simonjan.

    In einer Kolumne für die „New Yotk Times“ schrieb Power: „Russland nutzt geschickt die wachsende Abhängigkeit (der USA – Anm. d. Red.) von neuen Informationsquellen sowie das Fehlen jener, die die Rolle eines Schiedsrichters hätten übernehmen können.“

    Im vergangenen Jahr, fuhr die Ex-Botschafterin fort, habe die russische Regierung – zusätzlich zu den staatlichen Informationsressourcen auf  Englisch, dem TV-Sender RT und dem Portal Sputnik, deren Publikum ständig wächst – „eine ganze Armee von Trollen, Bots sowie Tausende Fake-Twitter- und Facebook-Accounts“, um angeblich Informationen zu verbreiten, die die damalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton diskreditiert hätten. Auch in Europa nutzt Russland laut Power diese Methoden.

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    Tags:
    Methoden, soziale Netze, Angst, Propaganda, Sputnik, Samantha Power, Margarita Simonjan, USA, Russland
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