17:23 04 August 2020
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat erläutert, dass er und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin dem Militärmanöver „Zapad 2017“ entsprechend ihrer Verabredung getrennt beigewohnt haben. Das hat die Nachrichtenagentur BELTA am Mittwoch gemeldet.

    „Da die Hauptphase tatsächlich hierzulande (in Weißrussland) stattfindet und dabei ein großes Manöver im Gebiet Leningrad durchgeführt wurde, hatten wir verabredet, dass der russische Präsident die Militärübung im Norden und ich in der Mitte beobachten und überwachen werden", sagte Lukaschenko.

    Er bedankte sich bei den russischen und weißrussischen Militärs dafür, dass sie ihm die Kontrolle über die zentrale Ausrichtung angeboten hätten.

    „Eigentlich haben wir zuvor geplant, dem Manöver zusammen beizuwohnen. Im Zuge der Übungen beschlossen wir jedoch, dass wir das Manöver weitgehender auslegen sollten, damit die Menschen ihre Präsidenten sehen können, wo und wie sie tätig sind", betonte Lukaschenko.

    An den Übungen, die seit dem 14. September im Westen Russlands und in Weißrussland durchgeführt wurden, nahmen rund 12000  Soldaten teil. Rund 70 Flugzeuge und Hubschrauber, 680 Kampfpanzer und weitere Kampffahrzeuge, fast 200 Geschütze, Raketenwerfer und Mörser sowie zehn Schiffe waren im Einsatz.

     

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    Manöver "Zapad 2017", Alexander Lukaschenko, Wladimir Putin, Weißrussland, Russland