12:08 16 Dezember 2017
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    Demontage der Schmeisser-Darstellung vom Kalaschnikow-Denkmal in Moskau - VIDEO

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    In Moskau ist ein Fragment des Basreliefs am Denkmal des Waffenkonstrukteurs Michail Kalaschnikow demontiert worden, auf dem die irrtümliche Darstellung einer deutschen Schmeisser StG 44 statt des russischen Sturmgewehrs AK-47 zu sehen ist. Ein Video vom Ort des Geschehens wurde vom russischen TV-Sender „360“ veröffentlicht.

    Zuvor hatte der Militärhistoriker Juri Pascholok auf seinem Facebook-Account auf den Fehler in der Skulptur-Komposition hingewiesen, die am Dienstag in Moskau enthüllt worden war.

    Ihr Autor, der Bildhauer Salawat Schtscherbakow, hatte sich bereit erklärt, Veränderungen in der Komposition seines Denkmals vorzunehmen. Wie er später bekräftigte, haben die Arbeiten für die neue Darstellung des Sturmgewehrs AK-47 bereits begonnen.

    Der Waffen-Erfinder Michail Kalaschnikow war besonders durch sein AK-47 berühmt geworden. Die Entwicklung dieses Sturmgewehrs begann in der Sowjetunion bereits vor Ende des Zweiten Weltkrieges. 1946 baute das Experimentalkonstruktionsbüro Kalaschnikow (KB Kalaschnikow) den ersten Prototypen eines automatischen Gewehres im Kaliber 7,62 × 39 mm und meldete ihn für Tests an. 1947 wurde der Prototyp überarbeitet und schnitt bei Vergleichstests als beste Waffe ab. Am 20. Februar 1947 wurde die Serienfertigung der Waffe aufgenommen, welche 1949 als 7,62 mm automatisches Gewehr von Kalaschnikow, Modell 1947, von der Sowjetarmee offiziell in Dienst gestellt wurde. Weitere Bezeichnungen sind AK und, besonders im Westen verbreitet, AK-47.

     

    Tags:
    Denkmal, AK-47, Moskau, Russland
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