16:14 20 November 2018
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    Rakka: HRW meldet Dutzende zivile Opfer bei Luftschlag der US-Koalition

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    Mindestens 84 Zivilisten, darunter 30 Kinder, sind im März bei den Luftschlägen der US-geführten Koalition unweit der syrischen Stadt Rakka ums Leben gekommen. Dies geht aus dem Bericht der internationalen Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hervor.

    Nach Angaben der Organisation befanden sich in Objekten in den Siedlungen Mansourah und Tabqa westlich der Stadt Rakka „Dutzende, eventuell gar Hunderte Zivilisten“. „Diese Attacken brachten Dutzende Zivilisten, darunter Kinder, die Zuflucht in einer Schule suchten oder in einer Bäckerei Brot kaufen wollten, um“, sagte der HRW-Vizeleiter für Notfallsituationen, Ole Solvang.

    Wenn die Koalitionskräfte nicht gewusst haben sollen, dass sich an diesen Orten Zivilisten aufhielten, so Solvang weiter, dann müssten sie ihre scharfe Aufmerksamkeit auf die Aufklärungsdaten richten, die sie bei der Festlegung ihrer Ziele nutzen, „weil diese eindeutig unzureichend sind“.

    Die Menschenrechtler riefen die US-Koalition dazu auf, hinsichtlich dieser Attacken zu ermitteln sowie alles Mögliche für die Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft zu tun. Es sei zudem notwendig, eine Entschädigung an die Betroffenen auszuzahlen.

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    Tags:
    Kinder, Schule, Aufklärungsdaten, Luftschlag, Angriff, Opfer, Zivilisten, US-Koalition, Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), Rakka