20:28 19 Oktober 2017
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    Porno macht impotent? Wissenschaftler schlagen Alarm

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    Amerikanische Experten schlagen Alarm, berichtet das Magazin Rolling Stone. Demnach soll sich eine erektile Dysfunktion unter Jugendlichen verbreiten, die einen Bezug zum Anschauen von Pornographie habe.

    Laut Sexualforscherin Vanessa Marin ist die erektile Dysfunktion unter jungen Männern in den vergangenen zwei bis drei Jahren gestiegen, obwohl diese Krankheit zuvor eher für ältere Menschen kennzeichnend war.

    Die Ergebnisse einer Studie des Urologen Matthew Christman aus San Diego hätten, so Rolling Stone, gezeigt, dass die Verbreitung von Impotenz eine Verbindung zu Pornographie habe. Die Experten hätten 312 Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren befragt. 3,4 Prozent von ihnen hätten mitgeteilt, sie bevorzugten Masturbation statt Sex. Andere Teilnehmer der Forschung hätten erläutert, sie hätten umso mehr Erektionsprobleme, je mehr Porno sie anschauten.

    Andere Experten hätten jedoch Zweifel daran, dass erotische Filme und Fotos ein Hauptgrund für die Krankheit seien. So behauptet der Therapeut Ian Kerner, die Pornographie könne nur einer der möglichen Faktoren für die erektile Dysfunktion  und andere Sexualkrankheiten sein.

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    Tags:
    Impotenz, Studie, Wissenschaftler, Porno, USA
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