07:52 10 Dezember 2018
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    Handy-Freischaltung verweigert: Londoner zu Strafe verurteilt

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    Ein Londoner Gericht hat den Chef der Menschenrechtsgruppe Cage wegen eines „Verbrechens terroristischen Charakters“ für schuldig erklärt. Dies schreibt die britische Zeitung „The Telegraph“ am Dienstag.

    Anlass dafür sei die Weigerung von Muhammad Rabbani gewesen, der Polizei die Passwörter für Handy und Digitizer zur Verfügung zu stellen. Der Mann war im Londoner Flughafen Heathrow noch am 20. November 2016 festgenommen worden, hatte es aber abgelehnt, den Aufforderungen der Ordnungshüter, seine mobilen Devices freizuschalten, Folge zu leisten.

    Rabbani zufolge war auf diesen Devices eine interne Information enthalten. Wäre diese in die Hände der Polizei gefallen, so hätte dies einen Verstoß gegen die Unantastbarkeit des Privat- und Berufslebens bedeutet.

    Das Gericht sprach Rabbani bedingt-vorfristig frei und verpflichtete ihn, rund 620 Pfund Sterling Strafe zu zahlen.

    Der Mann beabsichtigt, das Gerichtsurteil anzufechten.

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    Handy, Unantastbarkeit, Verbrechen, Das Londoer Gericht, Flughafen Heathrow, Polizei, Muhammad Rabbani, Heathrow, London