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    Russischer Rüstungskonzern Rosoboronexport

    Russischer Waffenhändler Rosoboronexport meldet Export-Rekordsumme

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    Der Gesamtumfang der Exportverträge des russischen staatlichen Waffenhändlers Rosoboronexport (Teil des Staatsunternehmens Rostec) beläuft sich gegenwärtig auf 44 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl nannte Rostec-Chef Sergej Tschemesow am Mittwoch.

    „Das Gesamtvolumen der Lieferungen durch Rosoboronexport hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt – von sechs auf fast 13 Milliarden US-Dollar (rund elf Milliarden Euro)“, sagte er.

    Dabei betrage die Gesamtsumme des Auftragsbestandes etwa 44 Milliarden US-Dollar (rund 37 Milliarden Euro).

    Russische Erzeugnisse würden im Rahmen der militärisch-technischen Zusammenarbeit an 70 Länder geliefert. Zu den traditionellen strategischen Partnern gehören laut dem Rostec-Chef China und Indien. So würden heute in Indien die Jagdflugzeuge Su-30MKI und Panzer T-90 hergestellt, zudem sei vor kurzem ein Vertrag über eine Gemeinschaftsproduktion von Hubschraubern des Typs Ka-226 abgeschlossen worden.

    „Der Löwenanteil der Lieferungen entfällt auf Staaten des Nahen Ostens, Nordafrikas sowie die lateinamerikanischen Länder“, fügte der Chef des Rüstungskonzerns hinzu.

    Rosoboronexport exportiere inzwischen mehr als 85 Prozent der russischen Militärtechnik. Der Konzern kooperiere mit 700 Unternehmen der Rüstungsindustrie, was es ermögliche, den ausländischen Kunden viele Möglichkeiten zur Stärkung ihrer Verteidigungsfähigkeiten anzubieten.

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    Tags:
    Verkauf, Lieferungen, Rüstung, Rostec, Rosoboronexport, Sergej Tschemesow, Indien, Russland, China