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    Der jüngste Brand in einem Munitionsdepot im Raum der westukrainischen Stadt Winnyzja hätte organisiert werden können, um Spuren des Waffendiebstahls zu vernichten. Das erklärte Nadeschda Sawtschenko, Abgeordnete der Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine, am Mittwoch in Kiew.

    „In der Ukraine explodieren viele Munitionsdepots. Wie das passiert, müssten Ermittler feststellen. Aber in diesen Depots florierte seit langer Zeit Waffenhandel. Es kommt darauf an zu analysieren, was in den betroffenen Depots eingelagert war“, sagte die Parlamentarierin in einem Interview des TV-Senders 112. Ukraine.

    Sawtschenko erinnerte daran, dass die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kurz vor dem Brand bei Winnyzja einen Bericht präsentiert hatte, in dem der Ukraine illegale Waffenlieferungen an den Südsudan vorgeworfen wurden. Die ukrainische Exportkontrollbehörde dementierte die Angaben.

    Die ersten Geschosse in Kaliniwka bei Winnyzja waren am späten Dienstagabend detoniert. Aus umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. Im Depots wurden unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer des Typs "Grad", „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert.

    Die Behörden mussten den Luftraum in einem Radius von 50 Kilometern vom Depot sperren. Eingeleitet wurde ein Ermittlungsverfahren.

     

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    Tags:
    Munitionsdepot, Explosionen, Winnyzja, Ukraine