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    „Times“ verheddert sich mit Rolle Russlands in Nahost

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    Die russische Botschaft in London ist darauf aufmerksam geworden, dass der Autor eines Beitrages in der britischen Zeitung „The Times“ über Russlands Rolle im Nahen Osten sich selbst widerspricht.

    Im Beitrag von Michael Burleigh heißt es, dass Russland aus dem Chaos im Nahen Osten „einen Vorteil zieht“. Weiter schreibt der Journalist, dass Russland in der Region eine stabilisierende Rolle spiele, denn es hätte Einmärsche von außen sowie innere Konflikte verhindert.

    „Michael Burleigh behauptet, dass Russland die Lage im Nahen Osten gleichzeitig stabilisiert und destabilisiert. Ein Tipp: Wenn Sie sich nicht entscheiden können, werfen Sie eine Münze“, heißt es im Twitter-Account der russischen Botschaft.

    Russlands Botschaft in Großbritannien verfolgt aufmerksam die Publikationen in den Medien und weist regelmäßig auf Fehler, Widersprüche und Entstellungen von Tatsachen hin. Die russischen Diplomaten reagieren gewöhnlich auf solche Beiträge mit Humor. Im Mai hatten sie einen Artikel in „The Times“ unter der Überschrift „May warnt: Brüssel mischt sich in unsere Wahl ein“ folgendermaßen kommentiert: „Gott sei Dank, diesmal nicht Russland!“.

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    Tags:
    Medien, Widersprüche, Rolle, Botschaft, The Times, Nahost, Russland, Großbritannien