23:21 18 Dezember 2017
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    Polizeieinsatz (Symbolbild)

    Erpresser vergiftet Babynahrung - Foto des mutmaßlichen Täters veröffentlicht

    CC BY-SA 2.0 / Maik Meid / Südstadt-Maik-Meid-5333
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    Baden-Württemberg: Nach einem an mehrere Supermarktketten und Drogeriemärkte adressierten Drohbrief und der Sicherstellung vergifteter Babynahrung in Friedrichshafen hat die Polizei das Fahndungsfoto des mutmaßlichen Erpressers veröffentlicht.

    Nach Angaben der Bild-Zeitung, ist bereits am 16. September eine E-Mail an die Polizei geschickt worden, in der ein Unbekannter damit drohte, bundesweit Lebensmittel zu vergiften. Auch Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe hätten das Erpresserschreiben bekommen. Darin forderte der Verdächtigte einen „niedrigen zweistelligen“ Millionen-Betrag.

    In mehreren Friedrichshafener Läden seien wenig später mindestens fünf Gläser vergifteter Babynahrung gefunden worden.

    Die Polzei bezeichnete den Fall als einen "sehr ernsten Erpressungsfall", der möglicherweise zu Todesfällen führen könnte. Bei dem Gift handle es sich um Glykole (Äthylenglykol).

    Tags:
    Gift, Polizei, Deutschland
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