04:06 18 Dezember 2017
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    Supermarkt (Symbolbild)

    Amtliche Gefahrenmitteilung: Baden-Württemberg warnt vor vergifteten Lebensmitteln

    © AP Photo/ Matthias Rietschel
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    Baden-Württemberg hat offiziell in einer amtlichen Gefahrenmitteilung vor vergifteten Lebensmitteln gewarnt. Davor versandte ein Unbekannter Briefe an mehrere Supermarktketten und Drogeriemärkte, in welchen er damit drohte, bundesweit Lebensmittel zu vergiften.

    Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, dass bereits am 16 September eine E-Mail an die Polizei geschickt worden sei, in der ein Unbekannter damit gedroht habe, bundeweit Lebensmittel zu vergiften. Auch Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma und Rewe hätten das Erpresserschreiben bekommen. Darin habe der Verdächtigte einen „niedrigen zweistelligen“ Millionen-Betrag gefordert.

    In mehreren Friedrichshafener Läden seien wenig später mindestens fünf Gläser vergifteter Babynahrung gefunden worden.

    "Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es künftig zu einer Manipulation kommt, werden Verbraucher aufgefordert, auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks zu achten. Deckel von ordnungsgemäß verschlossenen Gläsern weisen üblicherweise eine Wölbung nach innen auf, beim Öffnen ist ein Knackgeräusch zu hören", heißt es in einer amtlichen Gefahrenmitteilung des Landes Baden-Württemberg.

    Die Polzei bezeichnete den Fall als einen "sehr ernsten Erpressungsfall", der möglicherweise zu Todesfällen führen könnte. Bei dem Gift handle es sich um Glykole (Äthylenglykol).

    Tags:
    Gift, Erpressung, Baden-Württemberg, Deutschland
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