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    Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder ist am Freitag in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt worden.

    Die Entscheidung fiel in einer außerplanmäßigen Hauptversammlung von Rosneft. Zugleich wurde der Board von bislang neun auf elf Mitglieder erweitert.

    Schröders Nominierung in den Rosneft-Aufsichtsrat war bei deutschen Medien auf Kritik gestoßen.

    Seine Entscheidung für Rosneft begründete der Altkanzler so: „Das ist der weltgrößte Erdölkonzern mit wirklich wichtigen Beziehungen zu Deutschland.“ Rosneft sei zudem ein internationaler Konzern, der sich mit Energiesicherheit beschäftige, und „anders als gelegentlich dargestellt wird, keineswegs der verlängerte Arm der russischen Regierung“.

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    Gerhard Schröder, Russland