21:12 24 November 2017
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    Antiterror-Kräfte (Archivbild)

    Nach Tragödie auf Armeegelände in Russland: Angreifer bei Festnahme getötet

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    Ein Rekrut, der am Freitag drei seiner Kameraden bei einer regulären Schießübung unter Nachtbedingungen getötet hat, ist bei der Festnahme erschossen worden. Das gab der Pressedienst des Militärbezirks Ost am Samstag bekannt.

    „Die Antiterror-Einheit der Besatzung des Militärbezirks Ost hat bei den Suchmaßnahmen den bewaffneten Militärangehörigen entdeckt und blockiert, der zuvor das Territorium des Armeegeländes in der Amur-Region verließ“, verlautete esaus dem Pressedienst. Bei der Festnahme soll der Rekrut bewaffneten Widerstand geleistet haben, woraufhin die Antiterror-Soldaten gezwungen wurden, das Feuer zu eröffnen.

    Der bewaffnete Rekrut sei dabei tödlich verwundet worden. „Am Einsatzort arbeitet die Kommission des russischen Verteidigungsministeriums“, hieß es weiter.

    Die Tragödie hatte sich auf dem Armee-Schießgelände der Stadt Belogorsk in der Amur-Region ereignet. Der erst vor neun Tagen eingezogene Rekrut Hasan Abdullahadow eröffnete das Feuer auf eine Gruppe von Soldaten, die darauf gewartete hatte, mit dem nächtlichen Übungsschießen zu beginnen. In Folge des unerwarteten Angriffs erlitten drei Soldaten tödliche Verletzungen, darunter ein Offizier und zwei Soldaten.

    Zwei weitere Militärangehörige wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie medizinisch versorgt werden. Der Angreifer flüchtete mit der Waffe.

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    Tags:
    Tote, Verletzung, Feuer, Waffen, Erschießung, Festnahme, Einheit, Armee-Rekruten, Soldaten, Amur-Region
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