13:20 26 April 2018
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    Polizeieinsatz (Symbolbild)

    Mutmaßlicher Supermarkt-Erpresser legt Geständnis ab

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    Der festgenommene 53-jährige Mann, den die Ermittler für den mutmaßlichen Supermarkt-Erpresser halten, hat gestanden, Gläschen mit Babynahrung vergiftet zu haben. Dies teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Konstanz am Samstagabend mit.

    Bei dem Mann soll die Polizei das Gift Ethylenglykol gefunden haben, mit dem Babynahrung in Friedrichshafen versetzt worden war. Darüber hinaus fanden die Ermittler auch andere Beweise. Gegen den 53-Jährigen aus dem Kreis Tübingen war Haftbefehl erlassen worden. Er wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der Vorwurf gegen den Mann lautet auf versuchte räuberische Erpressung. Laut Medien handelt es sich um einen Mann mit psychischen Auffälligkeiten. Die Polizei geht davon aus, dass er ein Einzelgänger sei und es keinen weiteren Tatverdächtigen gebe.

    Der mutmaßliche Erpresser soll dem Haftrichter gesagt haben, er habe keine weiteren vergifteten Lebensmittel verteilt.

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    Tags:
    Supermarkt, Nahrungsmittel, Vergiftung, Erpressung, Deutschland
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