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    Brand im Munitionslager in Ukraine verschlingt mehr Geschosse als Donbass-Konflikt

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    Bei dem jüngsten Brand in einem Munitionsdepot im Raum der westukrainischen Stadt Winnyzja sind mehr Geschosse vernichtet worden, als die Streitkräfte der Ukraine in der ganzen Zeit des Donbass-Konflikts aufgebraucht haben. Das berichtet der ukrainische Sender TSN am Montag.

    Insgesamt seien 32 Tonnen Geschosse im Gesamtwert von 800 Millionen Dollar vernichtet worden. Dem Sender zufolge sollen sich insgesamt etwa 2000 Tonnen verschiedenster Geschosskörper in dem Munitionslager befunden haben.

    Zuvor hatte der Militär-Generalstaatsanwalt der Ukraine, Anatoli Matios, mitgeteilt, dass sich die Information über Saboteure und eine Drohne, die angeblich den jüngsten Brand in dem Munitionsdepot im Gebiet Winnyzja verursacht hätten, nicht bewahrheitet habe.

    Die ersten Geschosse in Kalyniwka bei der südwestlich von Kiew gelegenen Stadt Winnzyja waren am 26. September detoniert. Aus umliegenden Siedlungen mussten rund 30.000 Menschen evakuiert werden. Zwei Bewohner wurden verletzt. Im Depot wurden unter anderem Geschosse für Mehrfachraketenwerfer des Typs „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert

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    Tags:
    Donbass-Krieg, Vernichtung, Munitionslager, Brand, Munition, Winnyzja